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My Body, my choice!

Im Januar wurde die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänsel wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche für rechtskräftig erklärt.
Das bedeutet, dass Ärzt:innen auf ihren Websiten schreiben dürfen, dass sie Abbrüche durchführen – mehr aber auch nicht. Informationen die darüber hinausgehen, also zum Beispiel über die Methoden eines Schwangerschaftsabbruches, Risiken oder Hinweise, sind strafbar. Diese Regelung geht auf den Paragraphen 219a zurück. Wir haben da nur eines zu sagen:
Paragraph 219a muss weg!
Schwangere Frauen müssen Zugang zu Informationen über einen Abbruch haben. Das Recht auf medizinische Versorgung und Selbstbestimmung greift auch hier. 24.000 Frauen brachen im vergangenen Jahr ihre Schwangerschaft ab und mussten dafür zahlreiche sehr aufwendige Hürden auf sich nehmen. Sowohl bürokratische, gesetzliche als auch soziale.
Während ausführende Ärtz:innen nicht informieren dürfen, ist uns dies absurderweise erlaubt. Deshalb haben wir auf unserer Homepage die wichtigsten Infos zusammengetragen.
Zusammen mit der Grünenjugend Chemnitz möchten wir das Thema noch einmal genauer aufgreifen. Dazu wollen wir euch die Möglichkeit geben, über Schwangerschaftsabbrüche zu sprechen. Kennt ihr Frauen, die eine Schwangerschaft abgebrochen haben oder habt es selbst erlebt? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was würdet ihr euch wünschen, was kritisieren und vor was warnen?
Egal wie lang oder kurz, ob anonym oder nicht. Wir freuen uns über jede Zusendung. Entweder über Instagram als Direktnachrich oder Kommentar oder über unsere Mail:
Vielleicht willst du dich auch am Projekt beteiligen oder kennst sogar eine/n Ärzt:in, die Abbrüche durchführt und mit uns reden würde? Dann melde dich auch gerne bei uns! Denn eines ist klar:
Schwangerschaftabbrüche sollten kein Tabuthema sein!

Hier unserer Mail: chemnitz@linksjugend-sachsen.de

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