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Redebeitrag IDAHIT* 2022

Ich freu mich, dass ihr alle heute hier seit und wir so den Menschen zeigen können, dass wir auch existieren und diese Stadt ein wenig bunter machen können. In unserer Gesellschaft ist Heteronormativität immer noch Gang und Gebe. Und Menschen die nicht cis und hetero sind, verschwinden da schnell unterm Radar oder gelten leider oft immer noch als Sonderlinge. Uns wird vorgeworfen, es sei nur eine Phase oder, dass wir uns über unsere Sexualität oder Geschlecht einfach nicht ganz sicher sind und dass der richtige Mann oder die richtige Frau das ändern könnte. Sie maßen sich damit an, mehr über uns zu wissen, als wir selber. Selbst die Politik grenzt Menschen in der LGBTQ+ Community immer noch systematisch aus, in dem sie beispielsweise lesbischen Frauen die Adoption von Kindern massiv erschweren und die Namensänderung für transidente Menschen mit unnötig viel Aufwand verbinden. 

Stonewall was a riot, der Kampf um Gleichberechtigung hört damit nicht auf, dass wir nicht mehr als „krank“ gelten.Denn es ist die Gesellschaft, die uns ausgeschlossen hat und dies immer noch tut. Diese gilt es zu ändern bis niemand mehr auf Grund seines Seins ausgegrenzt  wird.

Und deswegen ist es wichtig, dass wir uns heute hier alle getroffen haben, um den Menschen zu zeigen, dass wir auch da sind und dass wir bereit sind für unsere Rechte sowie für Akzeptanz und Toleranz zu kämpfen.

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