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16.03. 18:00 Online-Workshop“Psst darüber spricht man nicht… Wir schon!

Schwule Sau, Kampflesbe, Schwuchtel oder Transe sind bekannte, äußerst häufig verwendete und stark verletzende Beschimpfungen. Dabei l(i)eben min. 5 – 10 Prozent aller Menschen, im Freundes- und Familienkreis, in der Schule, im Jugendclub, am Arbeitsplatz, etc. nicht-heterosexuell oder cisgeschlechtlich.Genau aus diesem Grund ist es wichtig, einen genaueren Blick auf Themen wie Outing oder auch Wege und Geschichten queerer Lebensrealitäten zu werfen.In dem Online – Workshop vom Verein different people e.V. werden Fakten, Infos sowie L(i)ebensrealitäten greifbar gemacht und Antworten auf interessante Fragen zum Thema gefunden. Was verbirgt sich hinter den vielen Begriffen? Wann und in welcher Form betrifft das Kinder und Jugendliche? Ist nicht alles nur eine Phase? Was ist denn das „divers“ eigentlich? Wie geht es den Menschen hinter den Begriffen unter dem Regenbogen?Der Workshop versucht alle Fragen der Teilnehmer*innen zu beantworten und mit autobiographischen Elementen Menschen sichtbar zu machen, welche gesellschaftlich oft wenig Raum und Beachtung finden.Schreibt uns einfach eine Nachricht oder an chemnitz@linksjugend-sachsen.de für den Zugangslink.Gefördert aus Mitteln des Freistaats Sachsen.
ViSdP:
Ring Politischer Jugend Sachsen e.V.
Wettiner Platz 10a
01067 Dresden
www.rpj-sachsen.de

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Feministische Kämpfe vereinen! Kampf dem Patriarchat!

Anlässlich des 8. März haben wir ein Video produziert, um nur ein paar Beispiele zu nennen, warum es noch wichtig ist, Feministin zu sein… Kampf den immer noch patriarchalen Verhältnissen!

Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=n0z6FnELmQw

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My Body, my choice!

Im Januar wurde die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänsel wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche für rechtskräftig erklärt.
Das bedeutet, dass Ärzt:innen auf ihren Websiten schreiben dürfen, dass sie Abbrüche durchführen – mehr aber auch nicht. Informationen die darüber hinausgehen, also zum Beispiel über die Methoden eines Schwangerschaftsabbruches, Risiken oder Hinweise, sind strafbar. Diese Regelung geht auf den Paragraphen 219a zurück. Wir haben da nur eines zu sagen:
Paragraph 219a muss weg!
Schwangere Frauen müssen Zugang zu Informationen über einen Abbruch haben. Das Recht auf medizinische Versorgung und Selbstbestimmung greift auch hier. 24.000 Frauen brachen im vergangenen Jahr ihre Schwangerschaft ab und mussten dafür zahlreiche sehr aufwendige Hürden auf sich nehmen. Sowohl bürokratische, gesetzliche als auch soziale.
Während ausführende Ärtz:innen nicht informieren dürfen, ist uns dies absurderweise erlaubt. Deshalb haben wir auf unserer Homepage die wichtigsten Infos zusammengetragen.
Zusammen mit der Grünenjugend Chemnitz möchten wir das Thema noch einmal genauer aufgreifen. Dazu wollen wir euch die Möglichkeit geben, über Schwangerschaftsabbrüche zu sprechen. Kennt ihr Frauen, die eine Schwangerschaft abgebrochen haben oder habt es selbst erlebt? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was würdet ihr euch wünschen, was kritisieren und vor was warnen?
Egal wie lang oder kurz, ob anonym oder nicht. Wir freuen uns über jede Zusendung. Entweder über Instagram als Direktnachrich oder Kommentar oder über unsere Mail:
Vielleicht willst du dich auch am Projekt beteiligen oder kennst sogar eine/n Ärzt:in, die Abbrüche durchführt und mit uns reden würde? Dann melde dich auch gerne bei uns! Denn eines ist klar:
Schwangerschaftabbrüche sollten kein Tabuthema sein!

Hier unserer Mail: chemnitz@linksjugend-sachsen.de

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My body, my choice! Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen


Ärzt:innen, die Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland durchführen, werden angezeigt, verklagt und verurteilt, wenn sie darüber informieren. Dieser Zustand muss beendet werden: Der § 219a muss aus dem Strafgesetzbuch verschwinden. Informationsbereitstellung über Schwangerschaftsabbrüche muss entkriminalisiert werden. Weitere Informationen zum § 219a findet ihr zum Beispiel hier https://pro-choice.de oder hier https://twitter.com/haenel_kh.

Als feministischer Jugendverband, der selbst keine Schwangerschaftsabbrüche anbietet, darf die linksjugend [‘solid] diese Informationen aber teilen. Im Folgenden findet ihr eine gute Zusammenstellung, die wir von Frag den Staat übernommen haben. Hier findet ihr die Informationen auch als Flyer. Verbreitet sie gern weiter!

Gesetzliche Voraussetzungen für einen legalen Schwangerschaftsabbruch

Für einen legalen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland benötigen Sie entweder

  • eine schriftliche Bescheinigung über eine Beratung bei einer nach § 219 StGB bzw. § 7 SchKG anerkannten Beratungsstelle oder
  • eine schriftliche ärztliche Bescheinigung über das Vorliegen einer medizinischen oder kriminologischen Indikation nach § 218 StGB

Durchführung eines Schwangerschaftabbruchs

Es gibt drei Methoden des Schwangerschaftabbruchs: medikamentös, chirurgisch mit örtlicher Betäubung sowie chirurgisch mit Vollnarkose. In der Regel übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten der Behandlung nur, wenn sie aus medizinischer Sicht angezeigt ist.

Der Verlauf ist in der Regel folgendermaßen: Sie treffen in einer behandelnden Arztpraxis ein, Ihre Unterlagen werden auf Vollständigkeit überprüft. Danach findet ein Aufnahmegespräch mit der Arzthelferin oder Krankenschwester statt. Diese Kollegin bleibt dann in der Regel die Bezugsperson während des gesamten weiteren Aufenthaltes. Im Anschluss findet das Gespräch mit der Ärztin statt. Vor dem Schwangerschaftsabbruch führt die Ärztin eine Tastuntersuchung zur Bestimmung der Lage und Größe der Gebärmutter durch. Ebenso wird eine Ultraschalluntersuchung gemacht, um das Schwangerschaftsalter zu bestimmen.

Der weitere Verlauf unterscheidet sich beim medikamentösen und chirurgischen Abbruch.

Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch

Ein medikamentöser Abbruch ist in Deutschland nur bis zum 63. Tag nach der letzten Regel möglich (entspricht dem 49. Tag nach der Empfängnis). Das benutzte Medikament ist ein künstliches Hormon (Mifepriston), das die Wirkung des Hormons Progesteron blockiert. Progesteron ist entscheidend an der Entwicklung und Erhaltung der Schwangerschaft beteiligt. Für die medikamentöse Methode sind in der Regel zwei Termine in einer Praxis erforderlich.

Beim ersten Besuch erfolgt die Untersuchung mit Ultraschall. Sollte die Fruchtblase noch nicht im Ultraschall zu sehen sein, ist eine Bestimmung des Schwangerschaftshormons -HCG im Blut erforderlich.

Anschließend werden drei Tabletten des Medikamentes unter ärztlicher Aufsicht eingenommen. Oft kommt es bereits am folgenden Tag zur Blutung. In drei Prozent der Fälle wird das Schwangerschaftsgewebe ohne weitere Behandlung in den nächsten beiden Tagen ausgestoßen. Auch in diesem Fall ist ein zweiter Besuch zur Kontrolle erforderlich. Viele Patient:innen spüren jedoch keine körperliche Veränderung. Beim zweiten Besuch in der Praxis muss mit drei bis vier Stunden Aufenthalt gerechnet werden. Patient:innen bekommen mehrere Tabletten des Medikaments Prostaglandin, das die Ausstoßung des Schwangerschaftsgewebes fördert. Bei vielen Patient:innen kommt es zu Kontraktionen der Gebärmutter und Blutungen setzen ein. Sollte es nach zwei bis drei Stunden nicht zu einer Blutung gekommen sein, wird die Gabe des Medikaments wiederholt und eine Stunde später kann die Praxis in aller Regel verlassen werden.

Bei vielen Patient:innen kommt es während des Aufenthaltes in der Praxis zum Ausstoßen der Fruchtblase, aber bei jeder vierten Frau setzen die Blutungen sogar erst nach 24 Stunden ein. Sollte also nicht innerhalb der drei bis vier Stunden die Fruchtblase ausgestoßen sein, so ist das kein Grund zur Beunruhigung.

Nebenwirkungen und Komplikationen

Mögliche Nebenwirkungen sind Unterleibsschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die Blutungen können stärker sein als beim chirurgischen Abbruch oder bei Ihrer Periode und länger anhalten. In ca. 1-4% versagt die Methode. Bei einer weiter bestehenden Schwangerschaft ist eine chirurgische Beendigung des Abbruchs notwendig.

Gründe gegen die medikamentöse Methode

  • Konkreter Verdacht auf eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter (z.B. im Eileiter)
  • Unverträglichkeit von Prostaglandinen
  • Allergie gegenüber Mifepriston
  • Chronische Nebenniereninsuffizienz
  • Schweres Asthma (Einnahme von Cortisontabletten.)
  • Leber- und Nierenversagen

Eine evtl. liegende Spirale muss entfernt werden.

Chirurgischer Schwangerschaftsabbruch

In der Regel erhalten Patient:innen ca. eine Stunde vor Beginn des Eingriffs Medikamente, die die Gebärmutter vorbereiten (Priming). Dadurch wird das Risiko, die Gebärmutter beim Eingriff zu verletzen, verringert. Der chirurgische Schwangerschaftsabbruch kann entweder unter lokaler Betäubung oder mit Vollnarkose durchgeführt werden. Bei einer örtlichen Betäubung wird das Betäubungsmittel in den Muttermund gegeben. Dies wird von vielen Patient:innen gar nicht bemerkt, obwohl die Angst davor oft groß ist. Die Nerven am Muttermund reagieren zwar auf Druck sehr empfindlich, aber nicht auf Berührung.

Die Vollnarkose wird durch eine Narkoseärztin durchgeführt. Die Narkosemittel werden über eine in die Armvene gelegte Nadel gegeben. Kurz darauf wird die Patient:in müde und schläft ein, sodass sie sich später nicht mehr an den Eingriff erinnern kann. Oft erinnern die Patient:innen nicht einmal, dass Sie nach ca. 15 Minuten, wenn der Eingriff beendet ist, selbständig in den Ruheraum gelaufen sind.

Zur Vorbereitung des Absaugens wird der Muttermund mit Dehnungsstäben geöffnet. Mit einem Plastikröhrchen wird anschließend das Schwangerschaftsgewebe abgesaugt. Dabei wird auch die obere Schleimhautschicht mit entfernt, die normalerweise bei der Periode abblutet. Das Absaugen dauert nur wenige Minuten. Am Ende zieht sich die Gebärmutter zusammen, um die Blutung zu stoppen, was in etwa dem Gefühl bei der Menstruation oder den Nachwehen nach einer Geburt entspricht. Es folgt eine Kontrolle, ob die Gebärmutter vollständig entleert ist. Auch das abgesaugte Gewebe wird kontrolliert.

Komplikationen

  • Entzündungen der Unterleibsorgane
  • Gewebereste, die zu verstärkten Blutungen oder auch zu Entzündungen führen können. In seltenen Fällen muss ein weiterer Eingriff erfolgen
  • Allergische Reaktionen auf Medikamente
  • Verletzungen der Gebärmutter oder des Gebärmutterhalses sowie angrenzender Gewebe

Bei ernsten Komplikationen kann eine Verlegung ins Krankenhaus erforderlich sein.

Begleitpersonen

Oft ist es hilfreich, eine Begleitperson zum Abbruch mitzubringen, z.B. Partner:innen oder andere Begleitpersonen wie Freund:innen und Verwandte. Sollte ein Schwangerschaftsabbruch in örtlicher Betäubung gemacht werden, ist es auch möglich, sich beim Abbruch in den Behandlungsraum begleiten zu lassen. Ansonsten kann die Begleitperson in der Regel im Ruheraum bei Ihnen sein.

Nach dem Abbruch

Bis zu 24 Stunden nach dem Eingriff sollten Patient:innen nicht selbst Auto fahren. Eine Nachuntersuchung bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt ist ca. 14 Tage nach dem Abbruch erforderlich. (Beim Medikamentösen Abbruch zwischen dem 10. und 14. Tag nach Mifegyne-Einnahme). Nur dann kann gewährleistet werden, dass der Abbruch vollständig war und keine gesundheitlichen Nachteile entstehen.

Verhütung

Der erste Eisprung nach dem Abbruch findet nach ca. zwei bis vier Wochen statt. Dementsprechend setzt die nächste Regelblutung nach vier bis sechs Wochen ein. Da Patient:innen direkt nach dem Abbruch wieder empfängnisbereit sind, sollte die Frage der anschließenden Verhütung geklärt sein. Bitte besprechen Sie dieses Thema mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

Zur Unterstützung der Gebärmutterrückbildung ist es möglich, direkt mit der Pille zu beginnen. Dies wird aus medizinischen Gründen für den medikamentösen Abbruch empfohlen.

Essen und Trinken, Medikamente

2 Tage vor dem Eingriff dürfen kein Aspirin oder sonstige Mittel mit Acetylsalicylsäure eingenommen werden. Sollten Sie andere Blutverdünnende Medikamente nehmen oder eine Blutgerinnungsstörung haben, sollten Sie mit Ihrer Ärztin vorab das weitere Vorgehen besprechen.

Beim chirurgischen Abbruch mit örtlicher Betäubung ist es sinnvoll, eine leichte Mahlzeit zu sich zu nehmen, aber nicht später als zwei Stunden vorher. Beim chirurgischen Abbruch mit Vollnarkose dürfen Sie 6 Stunden vorher auf keinen Fall essen, trinken oder rauchen. (Nikotin regt die Magensäure an und im Notfall könnte säurehaltige Flüssigkeit in die Lunge gelangen!) Bis 1 Stunde vor dem Termin können Sie klare Flüssigkeit (ohne Milch und Zucker) zu sich nehmen.

Was muss zum Termin mitgebracht werden?

  • Beratungsbescheinigung über die nach § 219 StGB durchgeführte Beratung oder Indikation nach § 218 StGB
  • Blutgruppennachweis
  • Versichertenkarte
  • Kostenübernahmebescheinigung oder Bargeld
  • Überweisungsschein der Frauenärztin/des Frauenarztes

Es sollte bequeme Kleidung getragen werden sowie Damenbinden, Socken und ein Badehandtuch.

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Deutschlands Waffen in aller Welt!

Weltweit explodieren die Rüstungsausgaben – ganz zur Freude der Industrie. Doch mehr Waffen bedeuten nicht mehr Sicherheit. Im Gegenteil: Während viele Staaten ihre Arsenale aufrüsten, erodiert der Multilateralismus. Internationale Abkommen, die jahrzehntelang zum Frieden in der Welt beigetragen haben, werden sabotiert und zerschlagen. Seit dem der INF-Vertrag von der Trump-Administration gekündigt wurde, dürfen Russland und die USA wieder atomar bestückbare Kurz- und Mittelstreckenraketen besitzen. Im November wird Washington auch aus dem Vertrag über den Offenen Himmel austreten – eine der letzten Stützen der gegenseitigen Transparenz und Vertrauensbildung.  Gleichzeitig spielt Deutschland eine unrühmliche Rolle im internationalen Waffenhandel. Allein im letzten Jahr hat die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von mehr als 8 Milliarden Euro genehmigt. Das ist trauriger Rekord. DIE LINKE stellt sich entschieden gegen diese fehlgeleitete Politik der Großen Koalition.

Dazu referiert Matthias Höhn, Vorsitzender des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im Deutschen Bundestag und Sicherheitspolitischer Sprecher der Linksfraktion.

Der Vortrag findet am 5.11.2020 statt und startet 18:00 Uhr.

Veranstaltungslink: https://bbb.linxx.net/b/hei-4oy-2jk-h6n